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Taufspruch Engel

Der häufigst gewählte Bibelspruch für die Taufe ist zweifellos der Engel Taufspruch aus Psalm 91,11-12. Im Originaltext ist er hebräisch geschrieben. Wähle aus den verbreitetsten Bibelübersetzungen die Übersetzung, welche dir am besten gefällt:

Taufspruch Engel in der “Luther Bibel 1984″

Denn er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
dass sie dich auf den Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
Psalm 91,11-12

Taufspruch Engel in der “Zürcher Bibel”

Denn er wird seinen Boten gebieten,
dich zu behüten auf allen deinen Wegen.
Auf den Händen werden sie dich tragen,
damit dein Fuss nicht an einen Stein stosse.
Psalm 91,11-12

Taufspruch Engel in der “Einheitsübersetzung”

Denn er befiehlt seinen Engeln,
dich zu behüten auf all deinen Wegen.
Sie tragen dich auf ihren Händen,
damit dein Fuß nicht an einen Stein
Psalm 91,11-12

Taufspruch Engel in der “Gute Nachricht Bibel”

Gott hat seinen Engeln befohlen,
dich zu beschützen, wohin du auch gehst.
Sie werden dich auf Händen tragen,
damit du nicht über Steine stolperst.
Psalm 91,11-12

Engel in der Bibel

Das Wort “Engel” kommt vom griechischen “angelos” und bedeutet “Bote/Gesandter”. Engel sind also Boten Gottes.

(1) Engel haben eine Botschaft: Sie kommen mit einem Auftrag, hinter dem sie ganz zurücktreten. In einigen Texten ist von Engeln sogar so die Rede, dass man den Eindruck hat, hier zeigt sich Gott selbst in sichtbarer Gestalt.

(2) Engel stehen vor dem Thron Gottes: Die Bezeichnung “Engel” wird auch für die himmlischen Wesen verwendet, die zur Umgebung Gottes gehören und seinen “Hofstaat” bilden. Sie preisen die Herrlichkeit Gottes und führen seinen Willen aus.

(3) Engel begleiten in Gefahren: Das Leben aller Menschen ist vielfachen Bedrohungen ausgesetzt. Es ist die Botschaft der Bibel, dass Menschen sich in Gefahr unter Gottes Schutz wissen dürfen. Engel stehen für diesen Schutz. Er nimmt in ihnen konkrete Gestalt an.

(4) Engel überwinden die Ferne zu Gott: In den späten Texten des Alten Testaments gibt es eine detaillierte Lehre von Engeln. Gott ist den Menschen ferner gerückt. Zwischen Himmel und Erde ist das Reich der Engel getreten. Selbst die Propheten verstehen Gott und seine Botschaft nicht mehr ohne Hilfe. Diese erhalten sie von den “Deute-Engeln”, die dazu da sind, Gottes Botschaft zu erklären.

(5) Engel im Neuen Testament: Es ist die Gute Nachricht des Neuen Testaments, dass die Gottesferne ein Ende hat. In Jesus kommt Gott selbst zu den Menschen. Die Engel, von denen jetzt die Rede ist, sind – ähnlich wie in der frühen Vorstellung des Alten Testaments – Boten Gottes. Doch ihre Botschaft übersteigt alles zuvor Gekannte: Sie verkünden Gottes rettendes Handeln in Jesus. So ist in den Evangelien von Engeln v.a. in der Geburts- und Ostergeschichte die Rede.

Weitere Sprüche mit Engel

Taufe in der Bibel

Die Taufe ist ein in allen christlichen Konfessionen grundlegender Akt, in welchem dem Täufling die Liebe Gottes bezeugt und seine Gnade zugesprochen wird. Der Täufling seinerseits wird dem dreieinigen Gott anvertraut, darum wird er auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes getauft. – In der Bibel ist erst im Zusammenhang mit Johannes dem Täufer von einer Taufe die Rede, und zwar unvermittelt, ohne Rückbindung an irgendeine frühere Tradition. Im Alten Testament wird von Waschungen und Reinigungsriten berichtet, nicht aber von einer Taufe, wie Johannes der Täufer sie vollzieht: eine einmalige Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden (Mk 1,4), die vor dem bevorstehenden Zorn Gottes rettet. Jesus lässt sich von Johannes taufen; er und seine Jünger aber taufen nicht (zumindest gemäss den synoptischen Evangelien). Im Leben und in der Verkündigung Jesu spielt die Taufe im Übrigen keine Rolle (Mt 28,16-20 spiegelt die Theologie des Matthäus). Und doch wird – eigenartigerweise – nach der Darstellung der Apostelgeschichte in den frühen Gemeinden ganz selbstverständlich getauft. Diese Taufe hat aber nun eine ganz andere Bedeutung als die des Täufers: Durch sie erhält der einzelne Glaubende die Gabe des heiligen Geistes und wird dadurch in die christliche Gemeinde aufgenommen. Paulus vertieft diesen Gedanken, wenn er die Gemeinde als Leib Christi versteht. Die Taufe gliedert in diesen Leib ein und verbindet so den Täufling mit dem Tod und der Auferstehung Christi. Im Evangelium nach Matthäus wird die Taufe mit der Verkündigung Jesu in Verbindung gebracht: Die Jünger werden vom Auferstandenen in alle Welt gesandt, um zu taufen und zu lehren (Mt 28,16-20). Damit wird die Taufe rückwirkend auch mit der ethischen Weisung Jesu verknüpft und von ihr her inhaltlich mitgeprägt. Im Evangelium nach Johannes spielt die Taufe (ausser möglicherweise in Joh 3,5) in theologischer Hinsicht keine Rolle. Offenbar war sie zur Zeit seiner Entstehung noch nicht in allen frühchristlichen Gemeindeverbänden üblich. Mt 3; 28; Mk 1; Lk 3; Joh 3; 4; Apg 8; 10-11; 16; Röm 6; 1Joh 5

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